Urtext-Ermutigung aus Lukas 21,28

Lukas 21, 28

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Lukas 21, 28: Wenn aber diese anfangen zu geschehen (dabei bezieht sich unser Herr Jesus auf Seine Endzeitrede in Lukas 21, die bei Vers 5 startet), fangt an, euch aufzurichten ( euch aufrecht hinzustellen), um eure Häupter (eure Köpfe) empor zu heben, weil sich eure Erlösung (immer weiter) nähert. (=pausenlos; ohne Unterbrechung: Die Bewegung, die beschrieben wird, erfolgt auf einer geraden, zielgerichteten Linie: Das Ziel sind WIR!!)

 

WARUM sagt uns das der Herr Jesus in Lukas 21?

Weil ER seit damals weiß, daß wir JETZT in diesen Tagen, wo „diese (Dinge) anfangen zu geschehen“, eben NICHT dabei sind, uns aufzurichten, sondern wir sind niedergeschlagen, frustriert, manche haben Angst, - etliche zweifeln (war ja damals schon so, als der Herr JESUS in den Himmel auffuhr – selbst DA noch wenige Momente vorher, waren etliche dabei, die zweifelten – wenn DU also zweifelst – Du bist in berühmter Gesellschaft!), jedenfalls ist unser Blick nach unten gerichtet, - und was kommt „von unten“?

Wir SOLLEN uns aufrichten, sollen uns aufrecht hinstellen – das ändert unsere Blickrichtung!  Die AUGEN neu ausrichten – WAS schaue ich an? in welche RICHTUNG blicke ich? Worauf „lege ich mein Augenmerk“ (das, was die AUGEN sich merken!)

Und ist es nicht bemerkenswert, daß der Sinn, der Zweck gleich danach genannt wird: „UM eure Häupter empor zu heben“… „Ach, Herr, Du weißt, wie schwer mir alles gerade wird, - es bedrückt mich, es drückt mich nieder, mir sinkt der Mut, ich bin sogar ent-MUT-igt, ich mag nicht mehr kämpfen – es ist ja immer noch kein Ende in Sicht…“

Erst wer beim ersten Schritt gehorsam ist und anfängt, sich aufzurichten, sich aufrecht hinzustellen (statt weiter in der trauernden, verzweifelten, verzagten und verkrümmten Körperhaltung weiterhin zu kauern) und den BLICK weg-wendet „von unten weg“ wieder „auf-blickend“ (Bibelkennern fällt natürlich sofort Hebräer 12, 2 ein: „aufblickend auf JESUM“ in alter Übersetzung; neuer: „indem wir hinschauen auf JESUS, den Anfänger und Vollender des Glaubens“) – DER ist dann überhaupt erst in der Lage und wird befähigt, auch sein HAUPT (unser HAUPT – da findet doch der geistliche Kampf statt – in unserem Denksinn, in unserem Kopf!!) wieder empor zu heben – hoch zu heben – der Kopf ist wieder „frei“, an JESUS zu denken und IHM zu begegnen…

„WEIL…“  „ja, warum?“  „Ja, WEIL sich eure Erlösung (fortwährend weiter) nähert!“ Und diese endgültige Erlösung auch unseres Leibes, die ist nicht „eine SACHE“, sondern die besteht in einer PERSON, in unserem ERLÖSER, in unserem HEILAND – JESUS! (ist das nicht alles sagenhaft  SPANNEND? Wer kennt diese Gesänge von Felix Mendelssohn Bartholdy, wo gefragt wird: „Hüter, ist die Nacht bald hin?“ Dieses Wort „nähert sich“ steht AUCH wieder im Präsens, dh. es gilt wieder „linear“ = ohne Unterbrechung, wie eine lang-gezogene gerade Linie, stur auf das Ziel zu!)

Das darf uns auf zweierlei Weisen ermutigen: a) Sie KOMMT – unaufhaltsam, kein Widerstand, kein Gegner kann sie aufhalten. b) Je näher sie uns kommt, desto „größer wird sie uns“ – „Vergrößerung durch Objektannäherung“ heißt dieses Phänomen in der Optik; wir kennen es aus dem täglichen Leben alle: Alles, was einem dichter kommt, wirkt größer, man sieht es klarer, kann mehr davon erkennen)

 

DAS ist das Evangelium, DAS ist die „gute Botschaft“, - wie heißt der Liedertext in „JESUS, meine Zuversicht“ doch so schön: „…hat zu viel an mich gewandt, um mich wieder loszulassen; mein Erbarmer läßt mich nicht, DAS ist meine Zuversicht!“

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